EIN TANZ AUF DEM VULKAN - eine Revue von Manfred Langner und Horst Maria Merz: Uraufführung am 16.12.2016, Altes Schauspielhaus, Stuttgart

16.12.2016

 

Eine kleine Stuttgarter Theatergruppe probt am Vorabend des Silvestertages 2018 die Generalprobe zu einer Revue über die Goldenen Zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts in ihrer Heimatstadt. In der Revue sollen Unterschiede wie Ähnlichkeiten zum aktuellen Leben in Stuttgart deutlich werden. Die Generalprobe wird gelegentlich unterbrochen von einem Kulturbeauftragten, der die Theatergruppe darauf prüfen soll, ob sie mit Subventionen gefördert werden soll. Zwischen ihm wie auch zwischen den Mitgliedern der Gruppe, auch untereinander, gibt es unterschiedliche Ansichten darüber, ob die Revue unterhaltender oder dokumentarischer sein soll. Am Ende zeigt die Generalprobe dieser Revue beides - Unterhaltendes und Zeitkritisches der Zwanziger Jahre.

 

Unglaublich gut recherchiert, mitreißend inszeniert, besonders sehenswert!

 

bis 4. Februar 2017 im Alten Schauspielhaus

täglich, außer sonntags, um 20 Uhr

 

Pressebericht aus dem "Reutlinger General-Anzeiger

 

 

 

"KEIN SCHÖNER LAND" - ein musikalisches Familientableau von Lydia Steier mit Texten von Frederik Laubemann: Uraufführung: 19.11.16 im Schauspiel Frankfurt

18. November 2016

 

Abendessen. Mutter, Vater und die beiden Kinder versuchen, ihre funkelnde Fassade voreinander schön am Leben zu erhalten. Keiner hat da irgendein Problem. Und während alle so tun, als gäbe es überhaupt keine Schwierigkeiten, kündigt sich der Einschlag eines auf die Erde zurasenden Kometen an. Der obdachlose Prophet Hobo sieht in diesem brennenden Himmelskörper ein Zeichen: Bestraft werden nun alle, die zu heftig lieben, andere missbrauchen und quälen und die ihren Egoismus über das Wohl der Anderen stellen. Also, was muss man unbedingt noch erfahren und erleben, bevor es zu dieser Explosion kommt? Und am besten sagt sich’s ja mit Musik.

Lydia Steier, amerikanische Opernregisseurin, konzipiert und inszeniert einen musikalischen Abend, der durch Höhen und Tiefen einer durchschnittlichen Familie surft, Unterhaltungsmusik der 60er und 70er Jahre mit Volksliedern, Bach, Schubert und Brahms mischt und den »ganz normalen deutschen Alltag« auf ironische Weise persifliert.

Lydia Steier studierte Gesang am Oberlin Conservatory of Music. Seit 2002 arbeitet sie als Regisseurin in Chicago, Cleveland, New York, an der Los Angeles Opera sowie in Deutschland u.a. an der Komischen Oper Berlin und an der Staatsoper Stuttgart. Sie wurde für ihren Doppelabend »Der Bajazzo/Turandot« am Deutschen Nationaltheater Weimar von Deutschlandradio Kultur als »Neuentdeckung des Jahres 2009« gefeiert.

 

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GEMA unterzeichnet Vertrag mit YouTube

01. November 2016

 

Ein Meilenstein! Nach jahrelangen rechtlichen Auseinandersetzungen und langwierigen Verhandlungen konnte sich die GEMA mit YouTube auf einen Lizenzvertrag einigen.

 

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"WILLKOMMEN - ein deutscher Abend" von Franz Wittenbrink: seit dem 14.09.16 am St. Pauli Theater

September 2016

 

Kaum ein Thema beschäftigt die deutsche Gesellschaft im Moment so, wie der Zustrom von inzwischen etwas 1,5 Millionen Geflüchteten.

 

Der Diskurs über Schließen und Geöffnethalten von Grenzen, das Verhältnis von Einheimischen und Fremden, Chancen und Risiken der Integration wird in einer ungeahnten Heftigkeit geführt. Reizworte wie ‚Familiennachzug’, ‚EU-Außengrenzen’, Abschiebung von ‚Wirtschaftsflüchtlingen’ und wer ist das überhaupt, ‚Islamisierung’ und Stereotypisierungen wie ‚Gutmenschen’ und ‚Fremdenfeinden’ drohen dieses Land fast zu zerreißen. Ein Volk ist dabei, kollektiv seine Gelassenheit und seinen Humor zu verlieren.

 

Franz Wittenbrink will mit der Produktion ‚Willkommen – ein deutscher Abend’, diese Phänomene, die Vorurteile und die Erfahrungen auf ungeahnte Weise reflektieren und jenseits politischer Leitartikel und gutgemeinter Betroffenheitskultur einen Zugriff auf dieses hochkomplexe Thema versuchen, ohne Berührungsängste vor Empathie, Ironie, Pathos und Satire.

 

Von der Presse bereits gefeiert und hoch gelobt!

 

Alle Termine und weitere Informationen hier:  http://www.st-pauli-theater.de/programm/2016/willkommen_2016.php

 

 

40 AUFWÄRTS 'Prosecco, Pop & Paranoia': ab sofort am Theaterschiff Bremen

Februar 2016

 

Was, wenn der Aufzug stecken bleibt und 4 Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, darin gefangen sind?
Die 40 schon überschritten, teilen sich die trinkfreudige Amanda, die mollige Cindy, die rasende Reporterin Karoline und die chaotische Johanna nicht nur den begrenzten Raum, sondern auch Lust, Frust, Freud und Leid in dieser misslichen Lage.
Müssen sie die Nacht gemeinsam in diesem Lift verbringen? Schaffen es die einfältigen Wartungsangestellten Kurt und Erwin sie zu retten? Oder ist hier bald Schicht im Schacht?
Nachdem man sich unfreiwillig kennengelernt und altersbedingte Gemeinsamkeiten festgestellt hat, kommt die Erkenntnis: Selbst ist die Frau!

Musikalisch zur Hilfe stehen ihnen Tom Jones, Zarah Leander, Lady Gaga, Village People, Udo Jürgens, Hildegart Knef, die Bee Gees und viele mehr.

Eins steht fest: ob die Damen es schaffen, den Fahrstuhl zu verlassen oder nicht, Sie werden einen amüsanten Abend verbringen, der viel zu schnell zu Ende geht.

 

Alle weiteren Informationen unter:

 

http://www.theaterschiff-bremen.de/neu/40-aufwaerts/

 

 

 

HAMBURG ROYAL: Neues Hamburg-Musical am St. Pauli Theater

10. September 2015

Nach dem großen Erfolg der 'LINIE S1' inszeniert Ulrich Waller nun die Hamburger feine Gesellschaft als Musical.  


Gemeinsam geschrieben hat Ulrich Waller das Musical mit Markus Busch. Die musikalische Leitung übernimmt Matthias Stötzel.


Zu hören gibt es neue Kompositionen genauso wie bekannte Lieder von hanseatischen Klassikern bis hin zur 'Hamburger Schule'.


JANE NORRIS klärt die Nutzungsrechte der lizenzpflichtigen Musik im Musical.


UND DARUM GEHT ES:


"Hansen" heißt eigentlich Hans Bremer und folgte vor knapp 20 Jahren einer leider unerfüllt gebliebenen Liebe nach Hamburg. Inzwischen ist er 34 und leitet das noble aber in die Jahre gekommene Fischlokal "Royal", das der Witwe des Gründers und einem alteingesessenen Reeder gehört. Seit Kurzen mischt auch noch ein russischer Geschäftsmann mit.

Als die Tochter des Reeders nach Hamburg zurückkehrt und sie sich Hals über Kopf in Hansen verliebt, soll sich über Nacht Hansens sehnlichster Wunsch erfüllen: Sie werden heiraten. Und dann - endlich! - gehört er dazu: als fast echter Hamburger.  Aber die letzten 24 Stunden bevor es am nächsten Morgen so weit ist, werden turbulenter, als sich das irgendeiner der Beteiligten hätte vorstellen können...

Von der Anlieferung der edlen Ware am Morgen über den Mittagstisch (für die Bus-Touristen) und die Dinner-Time (für die Reichen und Neureichen) bis hin zum After-Hours-Club (wenn endgültig alles möglich ist...) zieht ein Reigen von Menschen jeglicher Couleur durch das von reichlich Personal bevölkerte Lokal - von der in Würde gealterten Hanseatin über höchst skeptische Bayern, honorige Senatoren und stolze Obdachlose bis zur liebeskranken Transe ist alles dabei.

Eigentlich ist Hansen ein Meister darin, diese bunte Welt mit leichter Hand durch den Tag und die Nacht zu führen, doch heute findet im Lokal auch noch sein eigener Polterabend statt, und so fliegt ihm sein Leben zum ersten Mal komplett um die Ohren.


So sehr, dass man sich fragt, wie um Himmels Willen in wenigen Stunden eine Hochzeit stattfinden soll. Ohne die Hilfe seiner langjährigen Oberkellnerin, mit der Hansen vor geraumer Zeit einmal eine Nacht verbracht, und die er ansonsten immer nur als verlässliche Problemlöserin gesehen hat, stünde er zweifellos am Abgrund...

Die längste Nacht seit Bestehen des Lokals (und in Hansens Leben) wird begleitet und vorangetrieben von und mit Musik: Von Hans Albers bis Udo Lindenberg, von der "Hamburger Schule" bis zu vergessenen Independent-Perlen und dem ein oder anderen brandneuen Stück ist HAMBURG ROYAL auch akustisch eine Reise quer durch die schönste Stadt der Welt...



Spielzeiten:

22. September Voraufführung
24. September Premiere
25. September bis 26. September
29. September bis 30. September
01. Oktober bis 04. Oktober
07. Oktober bis 11. Oktober
13. Oktober bis 18. Oktober
20. Oktober bis 25. Oktober
27. Oktober bis 31. Oktober
01. November

Beginn: 20 Uhr, außer Mo., So. um 19 Uhr

Liederabend mit Handlungsstrang

September 2015

Die Vergütungssätze des GEMA Tarifs U-K gelten für Konzerte, Festivals, Wortkabarett u.ä. der Unterhaltungsmusik oder auch für Konzertveranstaltungen, bei denen ausschließlich Tonträger verwendet werden, z. B. DJ Festivals.

 

Sogenannte Liederabende, die mit einem Handlungsstrang verknüft sind, wurden oft ebenfalls bei der GEMA über den Tarif U-K abgerechnet.

 

Dies ist nun nicht mehr möglich, da die Musik in solchen Liederabednen nicht in der Form beliebig austauschbar ist (nach Definition 'Kleines Recht'), ohne dass der szenische Zusammenhang im Handlungsstrang an die ausgetauschten Titel angepasst werden muss.

 

Demnach fallen Liederabende mit Handlungsstrang ins Große Recht und die Nutzung der Titel muss mit den Original Rechteinhabern resp. den Musikverlagen im Großen Recht lizenziert werden.

 



GEMA: nach aktueller juristischer Auffassung darf es eine Vermischung von Großem und Kleinem Recht nicht geben

Januar 2015

 

Seit Ende letzten Jahres ist es offiziell - die Nutzung von Rechten an vorbestehenden Werken der Unterhaltungsmusik im Zusammenhang mit Shows, Compilation-Shows, Revuen, zeitgenössischem Tanz und Bühnenaufführungen mit und ohne Handlungsstrang darf ab sofort nicht mehr automatisch von der GEMA wahrgenommen werden. Dies gilt übrigens nicht nur für kommende, neue Produktionen sondern rückwirkend auch für alle laufenden Bühnenaufführungen, für welche Musik im Kleinen Recht lizenziert wurde.

 

Wo bisher eine Anmeldung solcher Bühnenaufführungen meist unkompliziert mit der GEMA im Tarif 'U-Büh' lizensiert werden konnte müssen nun die Rechteinhaber - also die Musikverlage - direkt angefragt werden. Dabei gilt es zu beachten, dass es keine Vermischung von Großem und Kleinem Recht für eine Lizenzierung einer solchen Bühnenaufführung mehr geben darf.

 

Das bedeutet im Detail: Es obliegt nun den Rechteinhabern zu entscheiden, ob sie die Rechte selbst wahrnehmen möchten oder die GEMA damit beauftragen wollen.  Solange also alle Rechteinhaber der zu lizenzierenden Musik innerhalb einer Bühnenaufführung wie v.g. damit einverstanden sind, dass die GEMA diese Rechte für sie wahrnimmt, darf die Nutzung von Rechten im Zusammenhang mit  dieser Bühnenaufführung auch von der GEMA lizenziert werden.

 

Sobald aber auch nur ein Rechteinhaber seine Rechte selbst wahrnehmen möchte ist die GEMA nicht mehr zuständig, denn es müssen alle anderen Werken ebenfalls mit den Rechteinhabern direkt geklärt werden und die Konditionen zur Nutzung in einem Aufführungsvertrag festgehalten werden.

 

Auch Autoren und Komponisten, die keinem Musikverlag angeschlossen sind und bisher die GEMA mit der Wahrnehmung dieser Rechte beauftragt war, sind nun verpflichtet selbst tätig zu werden.



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